Protector von FallenHealer (du musst alles verlieren um sie zu schützen) ================================================================================ Kapitel 2: bleiben ------------------ Bestimmten Personen misstrauen wir und trotz alledem bleiben wir bei ihnen. Wir lassen uns tagtäglich von ihnen mit den Füßen treten, lassen uns Messer in den Rücken rammen und trotzdem bleiben wir. Wir bleiben, weil wir denken wir haben keine andere Wahl. Doch, haben wir nicht immer eine Wahl? Diese Frage –Habe ICH eine Wahl?- stellen sich täglich millionen von Menschen und trotzdem gibt es darauf keine genaue Antwort. Und wir bleiben wir bleiben weil wir uns vor der Antwort scheuen. Denn wir haben Angst vor einem NEIN. Nein würde bedeuten wir hätten keine, es würde Bedeuten wir hätten nie eine Wahl gehabt. Und genau diese Wahrheit wollen wir um jeden Preis vermeiden zu erkennen. Selbst wenn es bedeutet das wir genau bei den Personen denen wir am wenigsten Trauen bleiben müssen. Und deshalb tagtäglich hintergangen werden. Sie zog eine Spur aus Blut mit sich. Es war teils das Ihrige, teils das ihrer Gegner. Doch es interessierte sie nicht, denn nur durch Desinteresse konnte sie die Schmerzen und den Schwindel, der sie bei jeder Bewegung überfiel, standhalten. Hocherhobenen Hauptes Durchschritt sie das Tor nach Konoha. Der Blick der Wachen war wie jedes Mal schockiert, wenn sie zurückkam. Sicheren Schrittes ging sie weiter durch die bevölkerten Straßen. Doch sie wusste es besser, sie wusste das sie unter keinen Umständen sicher war. Sie war kurz davor das Bewusstsein zu verlieren. Eines war aber so klar wie jedes Mal wenn sie zurück kam, diese Blöße würde sie sich niemals geben. Niemals würde sie in aller Öffentlichkeit in Ohnmacht fallen, dazu war sie einfach zu Stolz. Das war es was sie jetzt noch auf den Beinen hielt, ihr verdammter Stolz. Sie achtete nicht auf die Seitenblicke der Bewohner, denn sie wusste wie sie aussah. Die weiße Anbu – Weste war rot getränkt von Blut, ihre Kleider zerrissen und schmutzverkrustet. Sie selbst Schwer verletzt. Das was das meiste Entsetzten auslöste war höchstwahrscheinlich die Wunde an ihrer Schulter. An dieser Stelle fehlte ein Hand großes Stück Fleisch und man konnte ohne Probleme den Knochen darunter erkennen. Ihr Ziel war nur noch wenig Hundert Meter entfernt. Der Hokageturm. Doch obwohl wir bleiben, bei diesen Personen. Gehen wir meistens noch ein oder zwei Schritte weiter, und das indem wir Dinge für sie tun und, oder wir ihnen einfach treu ergeben sind. Sie wurde weder von den Anbu, noch von Shizune aufgehalten als sie Tsunades Büro betrat. Sie ließ ihren Blick starr auf ihrer ehemaligen Lehrmeisterin ruhen, als sie auf ihren Schreibtisch zuging. Sie zog eine blutverschmierte Schriftrolle aus einer Tasche und warf diese Tsunade zu. „ich hoffe das war es wert, denn falls es dich interessiert, ich wurde beinahe von einer Horde Oto-nins umgebracht.“ Die Stimme der Anbu hätte in diesem Moment nicht kälter sein können. Doch Tsunade wollte ihr wie immer ihre nicht mehr vorhandene Überlegenheit demonstrieren. „Dafür siehst du aber noch ziemlich lebendig aus, Sakura. Ach und wenn du wieder vorzeigbar bist, wirst du im Krankenhaus benötigt. Tsunade wusste nicht genau ob sie sich das alles nur einbildete, aber ihr kam es so vor als wäre die Temperatur im Raum gerade gesunken. Sakura war eines nach dieser Antwort klar, Ihr wurde nicht mehr vertraut – und das schon lange nicht mehr. Aber es gab noch etwas was ihr mit jeder Mission deutlicher wurde. Die Ältesten und Danzou wollten sie unter allen Umständen Tod sehen. Es waren längst keine Missionen mehr, nein, sie wurde auf Selbstmordkommandos geschickt. Aber das wirklich wichtige hatte sich ihr noch nicht erschlossen. Das WIESO. Genau diese einzige dämliche Frage konnte sie einfach nicht beantworten. Es war ihr ganz persönliches „Buch – mit – sieben – Siegeln“ und diese Siegel wollten sich, egal was sie auch tat, nicht in Luft auflösen. Wir gesagt wir bleiben und tun alles für sie egal was es uns seelisch wie auch körperlich antut, wir bleiben. Denn wir haben immer noch diesen kleinen, mikroskopisch großen Hoffnungsfunke der einfach nicht vergehen will. Genau dieser Funke sagt es wird besser werden und irgendwann vorüber sein. Doch eigentlich wissen wir dass, das niemals der Fall sein wird. Sie ging auf direktem Weg ins Krankenhaus, duschte da und zog sich um. Doch das schlimmste war wohl die Selbstheilung, sie übertraf den bisherigen Schmerz um ein hundertfaches, aber sie schrie nicht. Sie schrie weder als sie die Knochenbrüche heilte noch als sie ihr Fleisch wieder regenerierte. Vor Schmerz aufzuschreien hatte sie sich schon lange verboten und jetzt verspürte sie nicht einmal mehr den Drang dazu. Er war einfach verschwunden wie so vieles in ihrem Leben, wie so viele Menschen. Und wieder bestätigte sich was sie bereits wusste. Man wollte sie Tod sehen, wenn sie schon eine Horde Oto–nins nicht umbringen konnte, dann würde sie irgendwann der Erschöpfung anheimfallen. Und wie es aussah würde diese Taktik auch noch funktionieren, denn ihr standen zwei mehrstündige OP´s bevor. Als sie den OP- Saal verließ wusste sie eines nicht mehr, wann sie das letzte Mal geschlafen hatte. Und dann ging sie einfach, sie ging in ihre Wohnung und schlief. Ja, sie ging zu ihrer Wohnung, nicht nach Hause, denn als zu Hause sah sie es schon längst nicht mehr. Es war einfach nur der Ort mit dem bequemen Bett in welches sie jetzt fallen würde. Und genau das tat sie jetzt, zwei Uhr nachmittags. Und wir wissen das es uns Kaputt machen wird. Sie wurde durch wildes Klopfen aus ihrem wohlverdientem Schlaf gerissen. Als sie die Augen Aufschlug war es Stockfinster, und ein Blick auf ihren Wecker verriet das es erst drei Uhr nachts war. Nur wackelig kam sie aus dem Bett und stolperte schlaftrunken zur Tür, um eben diese schwungvoll aufzureißen. Was sie sah ließ sie sofort hell Wach werden. Vor ihrer Tür standen drei Anbu. Der mittlere begann zu reden und übermittelte ihr das sie sich sofort im Hokageturm einzufinden hatte. Dann waren sie verschwunden. Sie wusste das etwas nicht stimmte wenn sie mitten in der Nacht zu Tsunade beordert wurde. Eine viertel Stunde später stand sie dann in ihrem Büro und wartete auf die Hiobsbotschaft. Tsunade atmete tief durch und begann dann zu sprechen. „Naruto ist verschwunden, er ist höchstwahrscheinlich auf dem Weg zu einer Lichtung ganz hier in der Nähe . Und auf dieser Lichtung wird in dieser Nacht ein Aufeinandertreffen der Uchiha Brüder nicht zu vermeiden sein. Deine Aufgabe ist es Naruto zu schützten und wenn es sein muss beide Brüder zu töten,...“ Sakura wusste nicht genau was in diesem Moment mit ihr geschah es war als würde ihr Herz Zerreisen doch sie ließ es sich nicht anmerken. Und Tsunade fuhr fort. „ ...wenn du diese Mission nicht annimmst wirst du auf der Stelle Verbannt!“ Und genau diese Einstellung lässt uns in die Fänge des großen, bösen Wolfes laufen. Und genau an dieser Stelle haben wir noch eine aller letzte Chance. Hosted by Animexx e.V. (http://www.animexx.de)